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Mitteilung vom 21. Feb. 2017 / Ortsverein Spenge

Landrat Jürgen Müller zu Gast in Spenge

Das Angebot von Jürgen Müller "gerne mal wieder in den Ortsverein nach Spenge zu kommen" ließ sich die Ortsvereins-Vorsitzende Annegret Beckmann nicht zweimal machen und lud ihn umgehend zur anstehenden Jahreshauptversammlung ein. Vortrag und Diskussion ergaben einen interessanten Einblick in die Arbeit und Ansichten des Landrates.

Aus dem vielfältigen Aufgabenspektrum des Kreises ging Jürgen Müller vertieft auf die Themen Innere Sicherheit, Flüchtlingssituation, Jugendarbeit und Rettungsdienst ein.

Der Landrat sagte klar "Wir leben relativ sicher im Kreis Herford" aber auch "die Zahl der Wohnungseinbrüche ist in letzter Zeit stark gestiegen, sicherlich von einem niedrigen Niveau aus". Er berichtete über Aktionen und Vorgehen der Polizei und verhehlte nicht, dass es an Personal und Fahrzeugausstattung fehlt. "Das Problem haben wir noch nicht nachhaltig im Griff". Die Anzahl der dem Kreis zur Verfügung stehenden Polizeibeamten ließe sich nicht kurzfristig erhöhen. Er äußerte sich aber überzeugt davon, das das Land dies tun werde.

Auch die Verkehrsunfallzahlen seien 2016 sowohl im Kreis als auch in Spenge gestiegen, konkret in Spenge von 236 auf 278 im letzten Jahr. Als einen Grund dafür verwies der Landrat u.a. auf die vermehrte Benutzung von smartphones am Steuer.

Zum Thema Flüchtlinge trug Jürgen Müller aktuelle Zahlen vor. 3000 Flüchtlinge sind derzeit im Kreis untergekommen, aktuell in Spenge 238. Im vergangenen Jahr gab es 115 freiwillige Ausreisen und 15 Abschiebungen. Er beschrieb die Anstrengungen des Kreises für die Integration und nannte u.a. 15 zusätzliche Klassen für Flüchtlinge an den Berufskollegs. In der Diskussion machte er deutlich, dass ihm bewusst ist, welche Probleme die Betroffenen bekommen, wenn sie nach mehreren Jahren erfolgreicher Integration zurück geschickt werden.

In der Diskussion über das Thema Jugendarbeit verwies Bürgermeister Bernd Dumcke auf den geplanten Umbau und die Renovierung der Charlottenburg und die seine Erachtens erforderliche Veränderung der Jugendarbeit. Aus dem Kreis anwesender Ratsmitglieder wurde auf die schwerfällige Bereitschaft hin zu gewünschten Anpassungen in der Charlottenburg in den letzten Jahren verwiesen. Jürgen Müller zeigte sich offen dafür, "die bisherige Form der Jugendarbeit zu überdenken". Er verwies aber auf die schwierige Personalsituation des Kreis-Jugendamtes, die insbesondere durch die Betreuung unbegleiteter jugendlicher Flüchtlinge entstanden sei. Weiter wurde über den Problembereich steigender Herausnahmen von Kindern aus Familien gesprochen.

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